Das Sicherheitskonzept basiert auf dem Prinzip der Ganzheitlichkeit, es wurde also von Anfang an in die Konzeption mit eingebunden und ist somit Teil der Basis für die weitere Planung. Die Sicherheit ist ein zentraler Punkt für den Veranstalter. Die Strategien und Maßnahmen des Sicherheitskonzeptes sind jedoch kein Selbstzweck, sondern müssen sich in die Intension der Veranstaltung einfügen und diese positiv unterstützen bzw. ermöglichen. Dies gilt für alle beteiligten und eingesetzten Institutionen.
Das Sicherheitskonzept (Planung) wird hierbei bewusst von einem unabhängigen Experten (Jens Groskopf) erstellt und gibt den späteren Einsatz der Sicherheitskräfte (Ausführung) vor um Abhängigkeiten zu vermeiden. Jens Groskopf wird als „Koordinator für Sicherheit“ eine Stabsstelle bekleiden. Er begleitet alle Planungen und überprüft sie stetig auf Aspekte der Sicherheit. Zudem leitet er den Arbeitskreis Sicherheit, in dem die Arbeitsgruppenleiter sich in Bezug auf übergreifende Maßnahmen absprechen und die einzelnen Maßnahmen koordinieren.
Das Sicherheitskonzept beinhaltet zunächst die Gefährdungsanalyse, die anhand einer Risikomatrix die möglichen Gefahrenquellen benennt und nach ihrem Ausmaß und ihrer Wahrscheinlichkeit bewertet. Zudem definiert das Sicherheitskonzept präventive und reaktive Schutzziele und die Strategien zur Zielerreichung. Neben den technischen Strategien sind hier die organisatorischen Strategien angeführt, die unter anderem die Einrichtung eines Koordinierungsstabes (KoSta) vorsehen. Alle Leitungsfunktionen der beteiligten Dienste und Institutionen werden im Koordinierungsstab gebündelt um einen schnellen Informationsaustausch und eine direkte Koordinationsmöglichkeit zu gewährleisten. Der KoSta wird aus „Querschnittsfunktionen“ (Lagedarstellung, Logistik, Kommunikation, Pressearbeit), Sachgebietsleitungen (Truckmanagement, Security, Polizei, Sanitätsdient, Feuerwehr, Crowd-Management, ...) und Fachberatern gebildet.
Das Unternehmen Groskopf Rescue Engineering Consulting wurde im Jahr 2009 von Jens Groskopf gegründet. Jens Groskopf wurde im Jahr 1975 in Mainz geboren. Seit 1996 ist er im aktiven Rettungsdienst und im Rettungsdienst-Management tätig. Im Jahr 2006 erwarb er nach dem Studiengang Rescue Engineering (heute Rettungsingenieurwesen) an der FH Köln den Bachelor-Grad. In seiner Bachelor-Thesis befasste er sich mit der Optimierung von Prozessen im Rettungswesen durch den Einsatz von Kommunikationstechnik und legte so einen Grundstein für die heutige Beratungstätigkeit. Bisher hat er, neben anderen Zusatzqualifikationen, die Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten TÜV und die Operativ-Taktische Stabsausbildung (OPT 2) für die »Mobile Führungsunterstützung (MoFüSt) Rheinland« an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) zusätzlich absolviert.









